Die Universalschere - als Schneidwerkzeug immer dabei

Eine Universalschere wird überall benötigt, sei es im Handwerk oder im Haushalt. Wo gebastelt wird, wo Papier oder andere Folien geschnitten werden müssen, dort greift man zur Schere. Daher gibt es auch unterschiedliche Ausführungen, auf viele Werkstoffe zugeschnitten sowie für Rechts- und Linkshänder angepasst. Worauf Sie beim Kauf einer Universalschere achten müssen, sagen wir Ihnen in diesem Text.


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Nach welchem Prinzip soll die Schere arbeiten?

Grundsätzlich muss man entscheiden, nach welchem Prinzip eine Schere arbeiten soll. Es gibt die klassische Form mit zwei beweglichen Klingen und die sogenannte Ambossschere mit nur einer beweglichen Klinge. Letztere werden insbesondere im Garten verwendet. Die schneiden das Schnittgut wie ein Messer, weshalb hier auch Quetschkräfte entstehen.

Die Gelenkschere zeichnet sich durch unterschiedlich lange Schneiden aus. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen, für nahezu jeden Einsatzzweck passend.

Gutes Material - Hart und rostfrei soll es sein

Entscheidend für eine lange Funktionsdauer ist das verwendete Material. Dieses sollte sowohl korrosionsbeständig als auch sehr hart sein, um der Schneide eine entsprechende Standzeit zu geben. Die Härte sollte mindestens HRC 57 betragen. Namhafte Scherenmanufakturen, von denen einige in Solingen angesiedelt sind, arbeiten aus diesem Grund mit rostfreiem Edelstahl, der durch den entsprechenden Chromanteil erreicht wird. Doch wenn eine Schere auch aus noch so erlesenem Material gefertigt ist - scharf ist rostfreier Stahl deshalb noch lange nicht. Für die Funktionalität einer Schere spielen wiederum andere Faktoren eine Rolle.

Für die Schärfe der Universalschere spielt die Schneidkante, auch Wate genannt, eine große Rolle. Jeder Anwendungsbereich erfordert seinen eigenen optimalen Winkel. Eine Universal-Schere ist daher mit einem Winkel versehen, der einen möglichst großen Bereich abdeckt.

Wer mit einer Universalschere lange arbeiten möchte, der sollte zudem darauf achten, dass sie sich mit angemessenem Kraftaufwand öffnen und schließen lässt. Der Reibungswiderstand muss optimal justiert sein und die Schneiden müssen über die gesamte Länge - von vorne bis hinten - schneiden. Manche Modelle verfügen über eine einstellbare Klingenspannung.

Ist dies gewährleistet, muss zu guter Letzt ein Blick auf den Griff geworfen werden. Ergonomisch sollte er sein, einwandfrei und ohne Kanten verarbeiten, denn Blasen an den Händen sind sonst zwangsläufig die Folge. Der Griff muss entweder solide mit den Schneiden verbunden sein, oder aber direkt als Verlängerung der Schneiden in die Augen ausgearbeitet sein.

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